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Agglomerationsverkehr braucht finanzielle Unterstützung des Bundes

(Bern, 15.5.03). Aufgrund der soeben veröffentlichten Pendlerstatistik 2000 leben neu drei von vier Personen in städtischen Gebieten (73 Prozent). Vor zehn Jahren waren es noch 69 Prozent. Die wachsende politische Bedeutung der Agglomerationen unterstreicht nach Ansicht des Informationsdienstes für den öffentlichen Verkehr LITRA die Notwendigkeit einer gezielten Verkehrspolitik und Mitfinanzierung des Agglomerationsverkehrs durch den Bund. Dies wird mit der Errichtung des Infrastruktur-Fonds im Rahmen des Gegenvorschlags zur Avanti-Initiative ermöglicht. Die LITRA hofft, dass diese neuen finanziellen Grundlagen für eine gezielte und nachhaltige Verkehrspolitik in den Agglomerationen möglichst rasch geschaffen werden können. Die heute veröffentlichte Pendlerstatistik belegt, dass dort, wo in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert worden ist (z.B. S-Bahn Kanton Zürich, beide Basel u.a.), die Benutzung der Bahn gestiegen ist, zum Teil überdurchschnittlich hoch. Der Gegenvorschlag mit dem Infrastruktur-Fonds wird in der Sommer-Session vom Ständerat behandelt.

 

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