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April 2011

04/04/11
Am 11. April fahren auf der Nordseite des Bahnhofs Zürich- Altstetten die Baumaschinen auf: Dann beginnt die SBB mit dem Bau des "WestLink"-Areals. Als erstes werden ein Pavillon für Bahnreisende sowie ein Gebäude mit Geschäftsräumen, Büros und Wohnungen gebaut.

Die SBB will bis Frühjahr 2012 den Informationspavillon "Connex" erstellen. Dort befinden sich Billettautomaten, Veloabstellplätze und Toilettenanlagen. Zwei Jahre später soll das "Plaza" fertig sein, in dem Geschäftsräume, Büros der SBB und achtzig Wohnungen untergebracht sind.

Insgesamt will die SBB bis 2014 auf dem 23'000 Quadratmeter grossen Areal vier Gebäude erstellen. Im "Tower" entstehen Dienstleistungsflächen, im "Kubus" Läden, Restaurants und Dienstleistungsflächen. Für das gesamte Projekt rechnet die SBB mit Entwicklungs- und Baukosten von 200 Millionen Franken.


05/04/11
Das Gütertransportunternehmen BLS Cargo hat sich im vergangenen Jahr zwar vom konjunkturellen Einbruch erholt, doch drücken Währungsverluste aufs Ergebnis. Dieses weist für 2010 ein Minus von 2,6 Millionen Franken aus.

Die Verkehrsleistung stieg um 13 Prozent, liegt aber noch unter dem Niveau vor der Wirtschaftskrise 2008/09.BLS Cargo weist für das vergangene Jahr ein operatives Ergebnis von 2,4 Millionen Franken aus (Vorjahr -5,1 Millionen). Der betriebliche Gesamtertrag stieg um 6,4 Prozent auf 171,1 Millionen.

Als "schwerwiegende Herausforderung" bezeichnet die BLS die starke Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro. BLS Cargo sei besonders stark von Währungsentwicklungen betroffen, da das Unternehmen die Einnahmen vorwiegend in Euro abrechnet, während der Aufwand in Schweizer Franken anfällt. 2010 entstanden so rund 5,8 Millionen Franken an Währungsverlusten.

Für 2011 rechnet BLS Cargo mit einer weiteren Steigerung der Nachfrage, aber auch mit einer anhaltenden Euro-Schwäche sowie Kapazitätsengpässen und baustellenbedingten Einschränkungen auf den Schweizer Transitachsen und ausländischen Zubringerstrecken.


06/04/11
Die SBB kann zusätzliche 140 Millionen Franken für Massnahmen zur Substanzerhaltung und punktuelle Erweiterungen ausgeben. Der Bundesrat hat eine Zusatzvereinbarung mit dem Bahnunternehmen gutgeheissen.

Diese wurde nötig, weil das Parlament im Dezember 2010 der SBB für das laufende und das nächste Jahr 140 Millionen Franken mehr zusprach, als der Bundesrat beantragt hatte. 80 Millionen davon werden nun in Substanzerhaltungen und Anpassungen an die Erfordernisse des Verkehrs und den Stand der Technik gesteckt.

Weitere 60 Millionen Franken werden für Erweiterungen verwendet, 26 Millionen davon für Land- und Gebäudeerwerb im Hinblick auf den Ausbau des Knotens Lausanne. Für 10 Millionen Franken werden Profilanpassungen zwischen Lausanne und Vevey VD ausgeführt. 13 Millionen gehen an Ausbauten für den Güterverkehr zwischen Chavornay VD und Rothenburg LU sowie an das Vorprojekt und die Planauflage des Rangierbahnhofs Limmattal.

In den Jahren 2011 und 2012 stehen insgesamt 3,462 Milliarden Franken für Betrieb und Substanzerhaltung der SBB zur Verfügung. Für die Privatbahninfrastruktur hat das Parlament 1,279 Milliarden Franken gesprochen, 60 Millionen mehr als vom Bundesrat vorgeschlagen.


06/04/11
Die Stiftung zur Bewahrung des Schweizer Bahnerbes, SBB Historic, hat einen neuen Geschäftsleiter: den 54-jährigen Luzerner Walter Hofstetter. Er war bisher Leiter Zugführung Personenverkehr der SBB. Am 1. August wechselt er zu SBB Historic. Hofstetter übernimmt den Posten von Stéphanie von Erlach, die auf Ende 2010 nach fünf Jahren als Geschäftsleiterin von SBB Historic in die Privatwirtschaft wechselte.

Die Stiftung SBB Historic nahm die Tätigkeit 2002 auf. Sie unterhält für das Rollmaterial 16 Standorte, wo sie 165 Lokomotiven und Bahnwagen lagert. Über die Hälfte davon ist fahrbereit. Mit ihnen führt sie Fahrten entweder auf Bestellung oder als Erlebnisreisen durch.


08/04/11
Beim Massnahmenpaket via sicura, das die Sicherheit auf Strassen erhöhen soll, hat die Verkehrskommission des Ständerates die Bestimmungen gegen Raser verschärft.

Die Vorlage des Bundesrates sieht eine allgemeine Regelung vor: Wer durch vorsätzliche Verletzung von Verkehrsregeln das Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingeht, soll neu mit einer Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren bestraft werden können.

Die ständerätliche Verkehrskommission möchte exakt festlegen, bei welchen Überschreitungen solche Freiheitsstrafen drohen. Damit könnte die via sicura-Vorlage als indirekter Gegenvorschlag zur Raser- Initiative der Strassenopfer-Stiftung RoadCross dienen. Diese will ebenfalls festlegen, bei welchen Vergehen Raser mit Gefängnis bestraft werden können.

Die Kommission hat die bundesrätliche Vorlage auch mit weiteren Bestimmungen ergänzt. So sollen die kantonalen Verkehrszulassungsbehörden der Polizei die Personalien von Personen melden dürfen, denen der Lernfahr- oder Führerausweis wegen fehlender Fahreignung entzogen worden ist.

In anderen Punkten schwächte die Kommission die bundesrätliche Vorlage dagegen ab. So will sie nicht, dass Personen ab 50 Jahren einen Sehtest absolvieren müssen, um den Führerausweis zu behalten.


11/04/11
Der Güterverkehr soll nicht nur auf der Nord-Süd-Achse von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Auch im Mittelland sollen Güter vermehrt per Bahn statt per Lastwagen transportiert werden. Der Bundesrat muss nun eine Vorlage ausarbeiten, um diese Ziel zu erreichen.

Mit 93 zu 65 Stimmen hiess der Nationalrat eine Motion aus dem Ständerat gut, die vom Bundesrat eine Gesamtkonzeption für die Förderung des Schienengüterverkehrs im Flachland verlangt. Die Regierung soll dazu nicht nur einen Bericht ausarbeiten, sondern auch die notwendigen Gesetzesanpassungen formulieren und allenfalls ein Kreditbegehren stellen.

Als Ziel gibt die von der ständerätlichen Verkehrskommission (KVF) verfasste Motion vor, dass der Schienenanteil am Gesamtaufkommen des Güterverkehrs mindestens gleich bleibt, beziehungsweise vergrössert werden kann.

Die Räte teilen die Ansicht der KVF, dass die grosse Zahl der schon heute bestehenden Förderinstrumente eine ganzheitliche und gezielte Förderung des Schienengüterverkehrs im Flachland verhindere.

Verkehrsministerin Doris Leuthard signalisierte im Namen des Bundesrats die Bereitschaft, die Motion umzusetzen. Sie machte aber auch darauf aufmerksam, dass es bei der Neuausrichtung der Förderinstrumente nicht zu Mehrkosten kommen soll.


12/04/11
Die SBB muss auf Geheiss des Bundesverwaltungsgerichts im Zürcher Hauptbahnhof ein israelkritisches Plakat der Aktion Palästina-Solidarität aufhängen. Laut Gericht hat die SBB mit ihrem Verbot die Meinungsfreiheit verletzt.

Das Plakat war von der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) im März 2009 im Auftrag eines Mitglieds der Aktion Palästina-Solidarität zunächst an mehreren Stellen des Hauptbahnhofs aufgehängt worden. Nach drei Tagen veranlasste die SBB die Entfernung, nachdem sie auf den politischen Inhalt aufmerksam gemacht worden war.


12/04/11
Das Projekt einer Schwerverkehrsabgabe in der EU ist einen Schritt weiter. Im zuständigen EU-Parlamentsausschuss stimmte eine Mehrheit der Vertreter für die Eurovignetten. Noch stehen aber schwierige Verhandlungen an.

Die Eurovignette sieht unter anderem vor, dass Lastwagen ab 12 Tonnen auch für Lärm und Schadstoffe Aufschläge bezahlen müssen. Da kaum mehrheitsfähig, wurde der Einbezug der Staukosten letztlich aus dem Vorschlag gestrichen.

Können sich Parlament und Mitgliedstaaten einigen, soll die Schlussabstimmung im Plenum des EU-Parlaments im Juni in Strassburg stattfinden. Die EU- Verkehrsminister hatten der Einführung einer Eurovignette letzten Oktober im Grundsatz zugestimmt.


13/04/2011
31 Millionen Passagiere sind letztes Jahr im Thurgau Bahn oder Bus gefahren. Die Steigerung von sieben Prozent ist vor allem auf das bessere Angebot zurückzuführen. Nun soll der öffentliche Verkehr weiter ausgebaut werden.

Zwischen 2005 und 2010 stieg die Nachfrage bei den Bahn- und Buslinien im Kanton Thurgau um 9,2 Millionen Passagiere oder 42 Prozent. Die jährlichen Zuwachsraten lagen in den letzten Jahren durchwegs über jenen des Strassenverkehrs. Verantwortlich für die Zunahme sei nicht nur das Bevölkerungswachstum, sondern vor allem der kontinuierliche Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

Um die Standortattraktivität des Kantons weiter zu steigern und den Anteil des öffentlichen Verkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen zu erhöhen, soll das Angebot in den nächsten Jahren weiter verbessert werden. Bis 2015 sollen die meisten Bahnlinien und die wichtigsten Buslinien von 6 Uhr morgens bis um Mitternacht im Halbstundentakt verkehren.


13/04/11
Die Rhätische Bahn (RhB) muss 2010 trotz rekordhohem Ertrag im Personenreiseverkehr ein kleines Defizit von 75'000 Franken verbuchen. Hohe Investitionsfolgekosten führten in der Infrastruktur-Sparte zu einem Verlust und belasteten das Jahresergebnis.

Der Betriebsertrag wuchs gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent auf 329 Millionen Franken. Der Erlös aus dem Personentransport stieg um 3,5 Prozent und erreichte mit 93,6 Millionen einen neuen Höchstwert, während im Güterverkehr mit 19,1 Millionen 9,5 Prozent weniger erwirtschaftet wurde. Beim Autoverlad hielt die RhB mit 13,7 Millionen Franken das Vorjahresniveau.

Die Investitionen wuchsen mit 210 Millionen Franken ein weiteres Mal. Im Bereich Verkehr konnten die Investitionen, darunter 101 Millionen für die Beschaffung und Erneuerung von Rollmaterial, aus eigenen Mitteln gedeckt werden.

Das Jahr 2010 stand bei der RhB im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Linie über den Berninapass. Zudem begann die RhB mit der Einführung neuer Triebzüge des Schweizer Zugbauers Stadler Rail.

Für das laufende Jahr geben sich die RhB-Chefs zurückhaltend optimistisch. Die Euro- und die Dollar-Schwäche habe einen stark negativen Einfluss. Ende März lagen die Erträge im Personen- und im Güterverkehr unter dem Vorjahresergebnis und blieben hinter den budgetierten Erwartungen zurück.


14/04/11
Um Kosten zu sparen, arbeiten die vier Schifffahrtsgesellschaften am Bodensee in Zukunft zusammen. Hauptaufgabe der Werften in Romanshorn TG, Friedrichshafen D und Fussach A ist die Instandhaltung der Flotte von insgesamt 34 Schiffen.

Die Bodensee-Wertfkooperation gilt für 30 Jahre. Beteiligt sind die Fährbetriebe der Stadtwerke Konstanz, die Konstanzer Bodensee-Schiffsbetriebe, die Schweizerische Bosensee Schifffahrt (SBS) und die Vorarlberger Walter Klaus Bodenseeschifffahrt.

Ob auch die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein mitmacht, ist noch offen. Nicht dabei ist die insolvente Bodan-Werft in Kressbronn D.


15/04/11
Die Appenzeller Bahnen (AB) müssen bis Ende 2014 noch über 300 Bahnübergänge sanieren. Das schreibt ihnen der Bund mit der neuen Eisenbahnverordnung vor. Um diese Herausforderung bewältigen zu können, wird eine Task Force bestellt.

Rund die Hälfte der 300 sanierungsbedürftigen Bahnübergänge soll aufgehoben werden. Die anderen rund 150 werden mit Blinklicht- oder Schrankenanlagen ausgerüstet.


19/04/11
Im öffentlichen Verkehr in der Schweiz sind letztes Jahr 26 Menschen ums Leben gekommen, deutlich weniger als 2009. Besonders tragisch war der Unfall des Glacier Express der Matterhorn Gotthard Bahn, bei welchem eine japanische Passagierin getötet wurde.

42 Reisende erlitten zum Teil schwere Verletzungen, als ein Bahnwagen aus den Schienen kippte. Ein weiterer Bahnpassagier starb im Bahnhof Zürich-Wipkingen. Der Mann war beim Aussteigen aus dem Zug zusammengebrochen und vom abfahrenden Zug erfasst worden.

Die meisten tödlichen Unfälle betrafen jedoch nicht Bahnpassagiere, sondern ereigneten sich beim unvorsichtigen Überqueren von Bahn- und Tramgleisen. Insgesamt ist die Zahl der Eisenbahn-Toten mit 20 so tief wie noch nie. Bei Tram-Unfällen starben fünf Personen, ein Mensch verlor bei einem Unfall mit einem Bus das Leben. Während die Zahl der Toten von 38 im Vorjahr auf 26 im Jahr 2010 deutlich zurückging, stieg die Zahl der Schwerverletzten von 146 auf 161 an.


19/04/11
2010 war für die Post-Tochter PostAuto Schweiz AG ein Jahr der Rekorde. Erstmals absolvierten die gelben Busse und Cars über 100 Millionen Kilometer innerhalb eines Jahres. Auch die über 120 Millionen beförderten Fahrgäste stellen einen neuen Rekordwert dar.

Mit 103,6 Millionen gefahrenen Kilometern wurde der Vorjahreswert um 5,4 Prozent übertroffen. Zu dieser Fahrleistung trugen 798 PostAuto-Linien (+ 1,9 Prozent) und 121,2 Millionen Fahrgäste (+ 2,7 Prozent) bei.

Mitverantwortlich für das Wachstum war das weitere Vorstossen in den Stadt- und Agglomerationsverkehr. Neu betreibt PostAuto die Ortsbusse von Lyss BE und Uzwil SG. In Frauenfeld konnte das Stadtbusnetz für weitere zehn Jahre gesichert werden.

Auch die Aufträge für Ortsbusse in den Tourismusdestinationen Klosters, Lenzerheide und Samnaun konnte PostAuto verlängern und zum Teil erweitern. Bei den Ortsbussen in Brig und Sitten wurden die Fahrpläne verdichtet.


19/04/11
Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat dem Preisüberwacher den verlangten Überblick über die auf dem Schweizer öV-Netz bestehenden Distanzzuschläge überreicht. Darin kommt der VöV zum Schluss, dass am Tarifgefüge keine Anpassungen vorgenommen werden müssten.

Distanzzuschläge werden jene zusätzlichen Kilometer genannt, die von den Verkehrsunternehmen bei der Berechnung der Ticketpreise zu den effektiven Kilometerzahlen einer Strecke hinzugezählt werden dürfen. Als Kriterien für Zuschläge gelten stark ausgelastete Strecken im Flachland oder kostspielige Trassen in den Bergen.

Die VöV-Untersuchung über die Distanzzuschläge bildete einen Teil einer Vereinbarung, welche der Verband und der Preisüberwacher bei ihren Diskussionen über Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr letztes Jahr ausgehandelt hatten.

Untersucht wurden von einem Projektteam 308 der 1’600 Linien des Schweizer öV- Netzes. Diese Linien decken rund 20 Prozent des öV-Netzes ab.

Die heute bestehenden Preisdifferenzierungen würden von der Kundschaft gut akzeptiert, bilanziert der VöV in seiner Untersuchung. Es könne nachvollzogen werden, dass ein Kilometer einer Bergbahnlinie mehr koste als ein Kilometer einer Flachlandbahn.

Durch die unterschiedliche Höhe der Tarifniveaus von SBB und Privatbahnen, verursacht durch verschiedene regulatorische Rahmenbedingungen, sei ein bis heute in weiten Teilen beibehaltenes Tarifgefüge entstanden, das nur im politischen und historischen Kontext erklärt werden kann.


20/04/11
Die Jungfraubahnen haben im vergangenen Jahr dank der Rückkehr der Gäste aus Asien das beste Konzernergebnis seit Bestehen der Gruppe erzielt. Der Reingewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf 22,6 Millionen Franken. Die Zahl der Besucher des Jungfraujochs aus Korea beispielsweise hat stark zugenommen und wieder den Stand von 2007 erreicht. Das hat zusammen mit einem guten allgemeinen Geschäftsgang zu einem Rekordverkehrsertrag von 104,2 Millionen Franken geführt. Der Umsatz nahm um 3,2 Prozent auf den neuen Bestwert von 138,6 Millionen zu.

Im November hat die Bahn mit dem Bau eines neuen Rundgangstollens auf dem Jungfraujoch begonnen. Die Kosten werden auf 16 Millionen Franken veranschlagt. Die Eröffnung soll im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Jungfraubahn im Jahr 2012 erfolgen. Künftig soll auch die bisher nicht öffentliche Richtfunkstation auf 3’700 Metern an der Jungfrauflanke touristisch genutzt werden.


21/04/11
Die Deutsche Bahn wird von Siemens neue Züge im Wert von etwa sechs Milliarden Euro kaufen. Bis zum Jahr 2030 sollen bis zu 300 Züge vom Typ ICx geliefert werden.

Die ersten der neuen Züge, die sowohl zu ICs als auch zu ICEs ausgebaut werden können, sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 in den Einsatz kommen. Die Bahn hofft mit den neuen Modellen auf eine erleichterte Wartung.


28/04/11
Die Schweizerische Bodensee Schifffahrt muss ihren Vorsaisonbetrieb wegen des tiefen Wasserstands im Alten Rhein einschränken. Die Kursschiffe Rorschach - Staad - Altenrhein - Rheineck SG fallen aus. Eigentlich hätten sie ab 1. Mai fahren sollen.

Auch die Heiden-Rundfahrten in Zusammenarbeit mit den Appenzeller Bahnen und dem Postauto können derzeit mit dem Schiff nicht angeboten werden.

Bereits seit längerem können die Schiffe die deutschen Landestellen Langenargen und Bad Schachen nicht mehr anlaufen. Auch die Schifffahrt zwischen den Anlegestellen Diessenhofen TG und Stein am Rhein SH ist seit geraumer Zeit wegen Niedrigwasser eingestellt.

 

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