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(Bern, 22.6.00). Im Zusammenhang mit dem heutigen Beschluss des Nationalrates, den Bau der zweiten Strassentunnelröhre am Gotthard voranzutreiben, weist der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr Litra daraufhin, dass bis zur Inbetriebnahme der 2. Röhre in rund 15 Jahren die Leistungsfähigkeit der Gotthard-Achse auf diesem Abschnitt die gleiche bleibt. Mit Blick auf den nach wie vor wachsenden Verkehr und die zu erwartende grosse Zahl von Euro-Lastwagen, macht die Litra auf die Möglichkeit der Wiedereinführung des Autoverlades zwischen Göschenen und Airolo zur Entlastung der Strasse aufmerksam. Ein solcher Autoverlad wäre eine wirksame Massnahme zur Verhinderung von Staus. Pro Stunde und Richtung könnten 300 Verladeplätze auf der Bahn angeboten werden, womit in den meisten Fällen die Staus verhindert werden könnten. Die Bahnen sind in der Lage, den Autoverlad mit relativ geringen Investitionskosten von rund 80 Millionen Franken anzubieten. Die gesamten Kosten müssten indessen durch die öffentliche Hand übernommen werden. Auch müsste sicher gestellt werden, dass der Verlad den Autofahrern kostenlos angeboten wird, da ja auch die Benützung des Strassentunnels gebührenfrei ist.
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