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(Bern, 17.7.03). Bis heute hat sich der Schwerverkehr durch die Alpen dank dem Tropfenzählsystem mehr oder weniger reibungslos abgewickelt. Wenn sich indessen ein Reservationssystem für den Schwerverkehr aufdrängen sollte und den Transportunternehmungen zeitliche und finanzielle Vorteile bringt – nur dann wird es auch benützt – unterstützt die LITRA im Sinne eines integrierten Verkehrsmanagements in ihrer Vernehmlassungsantwort grundsätzlich dessen Einführung, mit erster Priorität auf der Gotthardachse. Gleichzeitig ist aber aus der Sicht des Informationsdienstes für den öffentlichen Verkehr LITRA die Verknüpfung mit dem Bahnangebot und entsprechenden Reservationsmöglichkeiten anzustreben und parallel mit dem Reservationssystem Strasse zu verwirklichen. Dies sollte ein unerlässlicher Baustein des geplanten Projektes bilden. Ergänzend dazu ist in diesem Fall die Ausdehnung des Reservationssystems auf letztlich alle Alpenübergänge (inkl. ausländische) vorzusehen, vorausgesetzt dieses System hat die Bewährungsprobe am Gotthard bestanden, wozu ein entsprechendes Controlling erforderlich ist. Im Sinne einer künftigen Weiterentwicklung der Idee wäre die Einführung der von der LITRA schon verschiedentlich geforderten Alpentransitbörse prüfenswert.
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