DE | FR
Home Sitemap Kontakt drucken weiterempfehlen suchen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

Mai 2011

02/05/11
Seit Montag reisen Passagiere in der S14 auf dem Zürcher S-Bahn-Netz in neuen Doppelstockwagen. Diese bieten unter anderem einen behindertengerechten Einstieg und sind mit einer Klimaanlage sowie Videoüberwachung ausgerüstet. Velos und Kinderwagen haben mehr Platz.

Die neuen Doppelstockwagen ersetzen laufend eine ältere Generation, die nicht über alle diese Einrichtungen verfügte. Bis Ende Jahr sollen sechzehn neue Niederflur-Doppelstockwagen im SBB-Kleid verkehren und weitere acht im roten Design der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU).

Insgesamt wurden für 324 Millionen Franken 121 solcher Wagen bestellt. 113 sind für die SBB vorgesehen. Die SBB tauscht auf ihren Zügen laufend eine Wagen- Komposition der alten gegen die neue aus. Bis Mitte 2016 soll dieser Austausch auf dem gesamten Zürcher Netz abgeschlossen sein.

Die älteren, ausgewechselten Züge fahren künftig in den Hauptverkehrszeiten als Entlastung. Sie werden mit neuen Sitzen, einer Klimaanlage, Informationsmonitoren und Videoüberwachung ausgerüstet.


03/05/11
Das stets verbesserte Angebot führt neben höheren Einnahmen auch zu steigenden Kosten, die über Mehrerträge gedeckt werden müssen. Deshalb hat die Branche des öffentlichen Verkehrs beschlossen, die Preise einzelner Fahrausweise auf den 11. Dezember 2011 zu erhöhen.

Die Preise für Billette der 2. Klasse bleiben unverändert. Die Erhöhungen erfolgen punktuell und folgen dem Verursacherprinzip: Die Preise werden in jenen Bereichen erhöht, in denen der Kostendeckungsgrad ungenügend ist. Dies ist insbesondere bei den Pauschalfahrausweisen und beim Normaltarif der 1. Klasse der Fall. Deshalb steigen die Preise des 1. Klasse-GA-Sortiments durchschnittlich um 4,3 Prozent, diejenigen der 1. Klasse-Billette um durchschnittlich 3 Prozent. Die Preise der Generalabonnemente 2. Klasse werden durchschnittlich um 1,7 Prozent angehoben.

Für eine stärkere Preiserhöhung in der 1. Klasse spricht der tiefere Kostendeckungsgrad im Vergleich zur 2. Klasse. Neben dem 1. Klasse-Komfort profitieren die 1. Klass-Kunden von zusätzlichen Dienstleistungen wie dem gebührenfreien Geldwechsel, Vergünstigungen bei der Anschlussmobilität (Mietvelo, Mietauto, Mobility) und freiem Zutritt in die Lounges.

Besonders unbefriedigend ist die Ertragslage bei der Tageskarte Gemeinde; hier decken die Erträge nur gut einen Drittel der Kosten. Die anfänglich als Schnupperangebot gedachte Tageskarte Gemeinde konkurrenziert zunehmend die normalen Fahrausweise und wird deshalb seinem ursprünglichen Zweck nicht mehr gerecht. Um das Angebot dennoch beibehalten zu können, erhöhen die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs den Preis dieses Abonnements um 8,8 Prozent. Die Tageskarte Gemeinde ist jedoch weiterhin ohne Halbtax-Abonnement den ganzen Tag gültig.

Ähnlich verhält es sich beim Gleis 7. Dieses Angebot ist aufgrund seines günstigen Preises sehr beliebt, allerdings übersteigen die Kosten die Erträge um ein Mehrfaches. Der Tarif wird deshalb von heute 99 auf 129 Franken angehoben. Für das Gleis 7 ist dies die erste Preiserhöhung seit über 10 Jahren. Zudem wurde der Gültigkeitsbereich des Gleis 7 laufend ausgebaut.

Die Massnahmen im Detail: http://www.voev.ch/dcs/users/117/MM_TaMa_2011_def.pdf


04/05/11
Die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) haben 2010 so viele Passagiere befördert wie noch nie. Gemäss dem am Mittwoch publizierten Geschäftsbericht nahm die Zahl der Fahrgäste um 6,7 Prozent von 43,0 auf 45,9 Millionen zu. Die Zahl der Personenkilometer stieg im gleichen Zeitraum um 4,3 Prozent von 102,3 auf 106,8 Millionen. Als einen Grund für die Zunahme nennen die vbl den neuen integralen Tarifverbund.

Die vbl weisen für 2010 mit 1,077 Millionen Franken einen höheren Gewinn aus als 2009, als 0,972 Millionen erwirtschaftet wurden. Zum zweiten Mal in Folge zahlen die vbl der Alleinaktionärin Stadt Luzern eine Dividende von einer Million Franken aus.


05/05/11
Die BLS AG hat im vergangenen Jahr trotz höherer Leistung einen tieferen Konzerngewinn erzielt als im Vorjahr. 2010 resultierte ein Gewinn von 4,9 Millionen Franken gegenüber 12,9 Millionen im Jahr 2009. 2009 profitierte die BLS allerdings von einmaligen Sondereffekten. Der Rückgang des Konzerngewinns geht aber auch auf den schwachen Euro zurück. Bei den Gütern kassiert die BLS in Euro ein, zahlt die Löhne aber in Franken aus.

Ohne diese Sondereffekte wäre das Ergebnis 2010 in etwa wie im Vorjahr ausgefallen, wie das Betriebsergebnis EBIT - der Gewinn vor Zinsen und Steuern - zeigt. Der EBIT betrug 2010 21,2 Millionen Franken und war damit fast gleich gross wie 2009 (21,3 Millionen).


06/05/11
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat am Freitag das neue Trassenpreissystem in die Anhörung bei den betroffenen und interessierten Kreisen geschickt. Das System bringt eine Preiserhöhung für die Benutzer der Schieneninfrastruktur mit sich.

In einem ersten Schritt sollen die Trassenpreise ab 2013 um rund 200 Millionen Franken im Jahr angehoben werden. Das sichert die gesetzlich festgeschriebene minimale Kostendeckung. In einem zweiten Schritt werden die Preise ab 2017 um weitere 100 Millionen Franken angehoben.

Das neue System soll im Endausbau die effektiven Kosten der Bahninfrastruktur decken. Gemäss Gesetz soll der Trassenpreis mindestens die sogenannten Normgrenzkosten decken. Das sind jene Kosten, die ein Zug zusätzlich verursacht.

Berechnungen im Nachgang des 2009 durchgeführten Netzaudits der SBB ergaben, dass diese Kosten 200 Millionen Franken höher sind als mit dem bisherigen Modell berechnet.

Neben den Preiserhöhungen bringt das neue System gemäss BAV eine Differenzierung des Trassenpreises nach Tageszeit. Das soll zu einer ausgeglicheneren Auslastung des Eisenbahnnetzes führen. Auch soll der Preis die Qualität der Trasse berücksichtigen. Ferner soll das System die Bahnen dazu animieren, noch stärker auf leise Fahrzeuge zu setzen. Die Anhörung dauert bis zum 17. Juni. Das neue Trassenpreissystem steht gemäss BAV in engem Zusammenhang mit der Vorlage für die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur. Für diese eröffnete der Bundesrat Ende März die Vernehmlassung.

Der Trassenpreis ist das Entgelt für die Nutzung der Schieneninfrastruktur in der Schweiz. Er wird seit 1999 erhoben.


10/05/11
Die Basler Regierung will das Tramnetz ausbauen, aber keine konkreten neuen Verbindungen per Gesetz festschreiben. Sie lehnt deshalb die Tram-Initiative ab und bietet in einem Gegenvorschlag 150 Millionen Franken für den Tramausbau an.

Die Regierung unterstütze die Stossrichtung der Initiative. Ihr Gegenvorschlag setzt an drei Punkten an: beim Gesetz über den öffentlichen Verkehr, bei der Investitionsplanung sowie mit 2,25 Millionen Franken für eine befristete Erhöhung der Projektierungsmittel von 2013 bis 2017 zwecks Beschleunigung des Tramausbaus.

Ins Gesetz will die Regierung schreiben, dass der Kanton für den Tramausbau sorgt und er sich einsetzt für S-Bahn und Tram als Hauptverkehrsträger in der Agglomeration. Die 150 Millionen Franken will sie innert 15 Jahren ausgeben für bereits Geplantes wie Maragarethenstich, Erlenmatt und St.Louis sowie für neue Projekte.


10/05/11
Die SBB will Angestellte nach einem Betriebsunfall oder einer Erkrankung nicht auf die Strasse stellen. Das Unternehmen schafft bis in vier Jahren insgesamt 160 Arbeitsplätze für Mitarbeiter, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Position arbeiten können.

100 sogenannte "Nischenarbeitsplätze" entstehen bei der SBB, weitere 60 bei "Anyway-Solutions", einer Tochter der SBB, die sich der Reintegration von Betroffenen widmet.

Das Bahnunternehmen hat mit der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) eine Vereinbarung unterzeichnet. In dieser Grundsatzerklärung bekennt sich die SBB zu ihrer Rolle als verantwortungsbewusste Arbeitgeberin.


12/05/11
Die technischen Hindernisse im grenzüberschreitenden Schienenverkehr sollen abgebaut werden. Nach dem Nationalrat hat sich auch die ständerätliche Verkehrskommission (KVF) für den zweiten Teil der Bahnreform 2 ausgesprochen.

Mit dem Reformprojekt soll das Schweizer Schienennetz an den EU-Standard angepasst werden. Die Ständeratskommission genehmigte die Vorlage einstimmig.

Die Kommission brachte allerdings Änderungen an. Bei den Ausschreibeverfahren im öffentlichen Personenverkehr möchte sie, dass lokale und regionale Besonderheiten schon bei der Planung berücksichtigt werden.

Weiter möchte die Kommission den Transportunternehmen bei der Tarifgestaltung einen grösseren Spielraum ermöglichen.


15/05/11
Das Urner Stimmvolk ist gegen eine zweite Röhre für den Gotthardtunnel. Es hat eine Initiative der Jungen SVP und den Gegenvorschlag von Regierung und Parlament abgelehnt, die damit eine jahrelange Schliessung während der Tunnelsanierung verhindern wollten.

Die Initiative der JSVP wurde mit 7’528 zu 5’699 Stimmen, der Gegenvorschlag mit
8’971 zu 4’102 Stimmen abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug 52,39 Prozent.


16/05/11
Obwohl die Schifffahrtgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) im Jahr 2010 wetterbedingt tiefere Frequenzen verzeichnet hat, war das vergangene Jahr für sie eines der erfolgreichsten Jahre. Bei einem Umsatz von knapp 52 Millionen Franken betrug der Gewinn rund 1,9 Millionen.

Im letzten Jahr transportierten die SGV-Schiffe insgesamt 2,245 Millionen Fahrgäste. Im Vorjahr waren es noch 2,438 Millionen. So nahm der Verkehrsertrag leicht um 1,1 Prozent auf 24,3 Millionen Franken ab. Der Ertrag aus der Gastronomie wuchs hingegen um 11,5 Prozent auf 17,1 Miillionen.

Dem Betriebsertrag von 51,9 Millionen Franken (+7,4 Prozent) stand im 2010 ein Aufwand von 45 Millionen (+7,9 Prozent) gegenüber. Die Gesamtinvestitionen betrugen rund 5,9 Millionen Franken.


18/05/11
Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) kaufen für maximal rund 24 Millionen Franken 12 neue Doppelgelenk-Trolleybusse bei der Carosserie Hess AG. Die Busse sollen ab dem Fahrplanwechsel 2012/2013 auf der Linie 32 verkehren.

Die steigende Nachfrage ist somit bis mindestens 2018 gedeckt. Zu den 12 Neuwagen haben die VBZ die Option, bis 2016 zehn weitere Wagen zu erhalten.


18/05/11
Der Bundesrat verstärkt den Verwaltungsrat der SBB um einen Bahn- und Logistikexperten. Er hat am Mittwoch Hans-Jürg Spillmann in das nun zehnköpfige Gremium gewählt. Der 65-jährige Spillmann war fast drei Jahrzehnte in verschiedenen Führungsfunktionen für die SBB tätig.

Bevor er Geschäftsleitungsmitglied der SBB Cargo und danach stellvertretender Leiter von Infrastruktur SBB wurde, war Spillmann Generalsekretär des Bahnunternehmens. Seit 2005 ist er für das Beratungsunternehmen SBB Consulting tätig. Zudem ist er Mitglied verschiedener Verwaltungsräte, unter anderem der Alp Transit Gotthard.

Neu ist auch der 56-jährige Daniel Trolliet im SBB-Verwaltungsrat. Der Verbandssekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ersetzt den zurücktretenden Personalvertreter Hans Bieri.

Die übrigen Mitglieder des SBB-Verwaltungsrats wurden vom Bundesrat in ihrem Amt bestätigt. Unter ihnen sind Wirtschafts-, Bank- und auch Logistikexperten.


23/05/11
Die SBB wehrt sich gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, mit dem sie zum Aufhängen eines israelkritischen Plakats im Zürcher Hauptbahnhof verpflichtet wurde. Die Bundesbahnen ziehen den Entscheid der Berner Richter weiter ans Bundesgericht.

Das umstrittene Plakat war im März 2009 im Auftrag eines Mitglieds der Aktion Palästina-Solidarität zunächst an mehreren Stellen des Hauptbahnhofs ausgehängt worden. Nach drei Tagen veranlasste die SBB die Entfernung, nachdem sie auf den politischen Inhalt aufmerksam gemacht worden war.

Das Plakat richtet sich gegen die Siedlungspolitik Israels und enthält den Satz "Israel: mit Gewalt errichtet auf dem Boden der Palästinenser" und dem Aufruf "Unrecht verlangt Widerstand!". Das Bundesverwaltungsgericht verpflichtete die SBB vor einem Monat auf Beschwerde der Initiantin, den Plakataushang zu bewilligen.


23/05/11
Der Bahnhof Bern soll kundenfreundlicher werden: Die SBB konzentriert ihre Dienstleistungen an einem Ort und schafft zudem Platz für Coop und Sprüngli. Der Umbau beginnt Anfang Juni, dauert knapp ein Jahr und kostet acht Millionen Franken.

Ab Frühling 2012 sollen die Bahnkunden sämtliche SBB-Dienstleistungen im Stadtgeschoss vorfinden - Billettverkauf, Gepäck, Eventtickets, Change und Reisebüro. In der Bahnhofhalle im Untergeschoss gibt es bloss noch eine Auskunftsstelle ("InfoPoint") und dazu eine Reihe Billettautomaten. Der Umbau schafft zusätzlichen Raum für Einkaufsmöglichkeiten.


25/05/11
Die neue Website der SBB ist o­nline. www.sbb.ch ist besser auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten, übersichtlicher und mobile-optimiert. Der Fahrplan ist weiterhin auf der Startseite.


27/05/11
Der Schienenfahrzeug-Hersteller Stadler Rail hat 2010 den Umsatz auf 1,08 Milliarden Franken gesteigert. Neue Bestellungen für 2,87 Milliarden gingen ein, so viel wie noch nie.

Der Umsatz erhöhte sich im vergangenen Jahr um 38 Millionen Franken. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzsprung auf 1,45 Milliarden.

Besonders gut entwickelten sich die Geschäfte der Division Deutschland, heisst es. So gewann Stadler Grossaufträge für Doppelstock-Triebzüge der S-Bahn Berlin und der Luxemburgischen Staatsbahn. Deshalb plant Stadler die Kapazitäten in Deutschland auszubauen. Bis 2013 sollen in zwei neuen Werken in Berlin sowie in Brandenburg 300 neue Arbeitsplätze entstehen. Stadler wird danach in Deutschland 1’100 Mitarbeiter beschäftigen.

Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten Bussnang TG, Altenrhein SG und Winterthur sind bis mindestens Mitte 2013 ebenfalls gut ausgelastet. Wegen des starken Frankens ist aber offen, ob danach das Produktionsniveau gehalten werden kann.


28/05/11
Der Runde Tisch zum Arbeitskonflikt in den SBB-Industriewerken in Bellinzona wird Ende 2011 aufgelöst. Dies haben die Beteiligten entschieden. Dennoch wollen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber weiterhin miteinander an einen Tisch setzen.Geplant ist ab 2012 eine Informations- und Eskalationsplattform. Der frühere Urner FDP-Nationalrat Franz Steinegger wird auch in der neuen Form als Mediator tätig sein.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass sich die Einsetzung des Runden Tischs gelohnt hat. Die gemeinsam entwickelten Massnahmen greifen: Die Überführung der Officine Bellinzona in die Division Personenverkehr habe sich bewährt. Die im Aktionsprogramm 2010 gesetzten Ziele zur Effizienzsteigerung konnten weitgehend erreicht werden. Die Industriewerke Bellinzona können dank ihrer geografischen Lage auf der Nord-Süd-Achse in der Gesamtstrategie der SBB zum Fahrzeugunterhalt auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.


31/05/11
Die SBB mustert den pannenträchtigen Pendelzug ETR-470 per Ende 2014 aus. Von den einst neun ETR-470-Zügen des schweizerisch-italienischen Joint-Venture- Unternehmens Cisalpino AG waren vier an die SBB übergegangen. Seitdem diese die Wartung übernommen hat, sind die Störungen dieser Züge halbiert worden. Der Unterhalt des Pannenzuges bleibt aber sehr wartungsintensiv.

Mangels Rollmaterial ist es nicht möglich, den ETR-470 früher aus dem Verkehr zu ziehen. Damit diese Züge bis 2014 brauchbar bleiben, investiert die SBB weitere 12 Millionen Franken. Zudem werden sie zwischen Zürich und Mailand neben den ETR- 470 auch normale Züge einsetzen.


31/05/11
Der Fahrplanwechsel am 11. Dezember sieht mit dem TGV Rhin- Rhone schnellere Verbindungen mit Paris vor. Am Gotthard sollen zudem Parallelzüge Verspätungen auffangen. Der Fahrplanentwurf 2012 ist vom Bundesamt für Verkehr (BAV) am Dienstag ins Internet gestellt worden.

Der TGV Rhin-Rhone zwischen Mülhausen, Belfort und Dijon wird auf den kommenden Fahrplanwechsel hin in Betrieb genommen. Damit verkürze sich die Reisezeit zwischen Zürich, Basel und Paris um weitere 30 Minuten. Der neue TGV soll zwischen Zürich und Basel und Gare de Lyon in Paris täglich sechs mal verkehren. Dabei sollen sukzessive neue Doppelstockzüge des Typs TGV-Duplex eingesetzt werden.

Auf der Gotthardstrecke zwischen Zürich und Lugano will die SBB parallel zu den Eurocity-Zügen zusätzliche ICN-Züge fahren lassen. Dies dient der "Sicherstellung der nationalen Transportketten", denn so kann das Taktangebot mit allen Anschlüssen auch dann aufrecht erhalten werden, wenn die internationalen Züge verspätet unterwegs sind.

 

News abonnieren  

personalisieren Sie sich Ihre LITRA-News 

LITRA-Verkehrszahlen  

Direkt zur neuesten Ausgabe  

Die Gelbe Serie  

Tag für Tag zu mehr Effizienz und Qualität im öV 

Geschäftsbericht 2010/2011  

Die Fakten des Vereinsjahrs 2010/2011 

Prix Litra  

Unser Prix für Bachelor- und Master-Absolventen 
 
 
   
© 1998 - 2012 LITRA | 3000 Bern 7 | webmaster@litra.ch | Impressum | Disclaimer
realized by foresite GmbH