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(Bern, 10.8.04). In ihrer Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung zum «Bundesgesetz über die Regionalpolitik» kritisiert die LITRA, dass der Verkehr als wichtige Schlüsselgrösse für die nachhaltige Entwicklung der Regionen im Bundesgesetz kaum Beachtung findet. Ohne genügendes Verkehrsangebot erleiden die entsprechenden Regionen einen deutlichen Qualitätsverlust, welcher längerfristig zu Betriebsaufgaben und zur Abwanderung der Bevölkerung führen kann. Die Regional- und Verkehrspolitik muss deshalb im Interesse einer ausgewogenen Entwicklung der Berggebiete und der ländlichen Räume besser aufeinander abgestimmt werden.
Die mangelnde Koordination zwischen Regionalpolitik und Verkehrspolitik macht sich besonders deutlich bemerkbar im Bereich der Seilbahnfinanzierung. Durch die Aufhebung des Investitionshilfegesetzes (IHG) stellen sich für die Seilbahnbetreiber erhebliche Finanzierungsprobleme. Die LITRA geht davon aus, dass in der Seilbahninfrastruktur ein erheblicher Investitionsbedarf besteht. Die Seilbahnen stellen wiederum ein Kernelement der touristischen Dienstleistungskette in den Berggebieten dar. Sie tragen somit als Infrastrukturelemente zur Wettbewerbsfähigkeit dieser Regionen bei. Es erscheint deshalb unumgänglich, dass es auch in Zukunft möglich sein muss, Infrastrukturbauten namentlich der Seilbahnwirtschaft im Berggebiet mit Mitteln aus der Regionalpolitik zu unterstützen
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