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(Bern, 27.2.01) In ihrer Vernehmlassungsantwort zu einem Strassenverkehrstelematik-Leitbild hält der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr LITRA fest, dass sich die Verkehrstelematik nicht nur auf den Strassenverkehr beschränken sollte. Sie muss auch auf die anderen Verkehrsträger, insbesondere den Schienenverkehr, ausgedehnt werden. Sonst wird letzterer wettbewerbsmässig benachteiligt und das allgemein anerkannte Ziel der Optimierung des ganzen Verkehrssystems (Strasse, Schiene, Luft und Wasser) im Sinne eines verkehrsträgerübergreifenden Verkehrsmanagements wird in Frage gestellt. Auch im Schienenverkehr gibt es Engpässe, die volks- und betriebswirtschaftliche Kosten verursachen, und die durch verkehrsträgerübergreifende Anwendung der Verkehrstelematik behoben oder reduziert werden können. Das gilt im Bereich des öffentlichen Verkehrs für die Städte und Agglomerationen, im Regional- und Fernverkehr, aber auch im Güterverkehr, wo eine multimodale Verkehrsbeeinflussung dazu beitragen kann, die Strassen vom Schwerverkehr zu entlasten. Die LITRA verweist dabei unter anderem auf das im Aufbau begriffene Leitsystem European Train Control System (ECTS).
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